Aconite

Eisenhut, Eisenhut, Eisenhut

Der Aconite stammt ursprünglich aus Sibirien. Im Laufe der Eiszeiten hat er sich über Europa, Asien und Amerika ausgebreitet. Er wächst vorzugsweise in gebirgigen, kühlen Gebieten, kann aber auch in Gärten in den Ebenen angepflanzt werden.

Beschreibung der Anlage

Die mehrjährige Pflanze wird bis zu 1,50 Meter hoch. Im Frühjahr wachsen die palmenartig geteilten, dunkelgrünen Blätter, die auf der Unterseite silbrig sind. Im Laufe des Sommers wird der Blütenstiel hoch und trägt die blauen Blüten, die in bis zu 50 cm hohen Büscheln wachsen. Die Blüten haben ein ganz besonderes Aussehen, was der Pflanze den Namen Wolfswurz eingebracht hat. Die oberen Teile der Blüten sehen wie ein Helm aus.

Neben dem bekannten blauen Aconit gibt es in Europa auch den gelben Aconit (Aconitum vulparia), der weniger und kleinere Blüten in blassem Gelb hat. Als Wildpflanze ist er ebenfalls eine geschützte Art.

Merkmale

Wissenschaftlicher Name
Aconitum napellus.

Pflanzenfamilie
Ranunculaceae.

Beliebte Namen
Wolfswurz, Eisenhut, Blauer Eisenhut, Fischermütze, Fingerhut, Gifthut, Giftkraut, Eisenhut, Eisenhut, Reitermütze, Sturmhaube, Tübeli, Venuswagen, Würger, Ziegensterben.

Gebrauchte Anlagenteile
Leave & Root.

Inhaltsstoffe
Alkaloid Aconitin, andere Alkaloide, Napellin.

Erntezeit
Sommer.

Medizinische Eigenschaften

Hauptverwendung: Grippe.

Heilende Wirkungen

        • Beruhigend
        • Bronchitis
        • Schnüffelt
        • Fieber
        • Kalt
        • Gicht
        • Herzbeschwerden
        • Sciatica
        • Lumbago
        • Neuralgie
        • Schmerz

Methode der Anwendung

        • Mündlich

Formen der Vorbereitung

Wegen seines extrem hohen Giftgehaltes darf Aconite nur in homöopathischer Verdünnung aus D4 oder in ärztlich verordneten Präparaten verwendet werden. Ab dieser Verdünnung kann Aconite (als Aconitum D4) in den Frühstadien von Erkältungen eingesetzt werden. In vielen Fällen wird die Erkältung dann nicht wirklich ausbrechen. Auch gegen Nervenschmerzen, wie z.B. Hexenschuss oder Ischias, kann Wolfswurz in homöopathischer Zubereitung hilfreich sein.

Bei Erkältungen

Homöopathisch verdünnt ist Aconite ein gutes Heilmittel für neu auftretende Erkältungen. Wenn Sie eine beginnende Erkältung spüren, nehmen Sie sofort drei- bis sechsmal täglich 10 Tropfen Aconitum D4 ein. Das bedeutet, dass die Erkältung entweder nicht mehr vorhanden oder milder als ohne Eisenhut ist.

Bei Neuralgien

Der Aconite kann auch bei Neuralgien helfen. Nehmen Sie dazu dreimal täglich 10 Tropfen Aconitum D6 oder D12 ein.

Man kann das homöopathisch verdünnte Aconite auch in Ölen zum Einreiben verwenden. Fügen Sie einige Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzu. Ein solches Öl kann dann mehrmals täglich in die schmerzenden Stellen eingerieben werden.

Vorsicht: Giftige Wirkungen - Giftpflanze!!

Da Aconite die giftigste Pflanze in Europa ist, sollte sie mit dem nötigen Respekt behandelt werden. Alle Teile des Aconite sind giftig, insbesondere die Wurzel und die Samen. Selbst fünf Blütenblätter können im Extremfall zum Tod führen! Deshalb sollten auch Gartenpflanzen, die Sie selbst gepflanzt haben, niemals als Heilpflanze verwendet werden. Allein der Hautkontakt kann zu Vergiftungen führen, weil das giftige Alkaloid Aconitin über die Haut und Schleimhäute aufgenommen wird.

Vergiftungen durch die Haut verursachen Taubheitsgefühle in den Hautbereichen, die mit Aconite in Kontakt gekommen sind. Innere Einnahme führt zu Kältegefühl, nervöser Erregung, Übelkeit, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen. In schweren Fällen kommt es zu Lähmungen, die zu Durchblutungslähmung und Atemstillstand führen können.

Im Falle einer Vergiftung sollte sofort Erbrechen ausgelöst werden, falls dies nicht schon von selbst geschieht. Auch die Verabreichung von medizinischer Holzkohle kann hilfreich sein. Die vergiftete Person sollte unter notärztlicher Aufsicht sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Dort muss er im Falle einer schweren Vergiftung intensivmedizinisch behandelt werden. Je nach Dosis kann der Tod eintreten.

 

Synonyme:
Wolf's-Kraut, Zhi Fu Zi
Aconitum_napellus (Wikipedia)

Aconitum napellus
Aconitum napellus 230705.jpg
Scientific classification edit
Kingdom:Plantae
Clade:Tracheophytes
Clade:Angiosperms
Clade:Eudicots
Order:Ranunculales
Family:Ranunculaceae
Genus:Aconitum
Species:
A. napellus
Binomial name
Aconitum napellus

Aconitum napellus, monk's-hood, aconite or wolfsbane, is a species of highly toxic flowering plant in the genus Aconitum of the family Ranunculaceae, native and endemic to western and central Europe. It is an herbaceous perennial plant growing to 1 m (3 ft 3 in) tall, with hairless stems and leaves. The leaves are rounded, 5–10 cm (2.0–3.9 in) diameter, palmately divided into five to seven deeply lobed segments. The flowers are dark purple to bluish-purple, narrow oblong helmet-shaped, 1–2 cm (0.39–0.79 in) tall. Plants native to Asia and North America formerly listed as A. napellus are now regarded as separate species. The plant is extremely poisonous in both ingestion and body contact.

Aconite (Wiktionary)

English

Etymology

From French aconit, from Latin aconītum, from Ancient Greek ἀκόνιτον (akóniton).

Pronunciation

  • IPA(key): /ˈæ.kə.naɪt/

Noun

aconite (countable and uncountable, plural aconites)

  1. The herb wolfsbane, or monkshood; any plant of the genus Aconitum, all the species of which are poisonous.
  2. (toxicology) An extract or tincture obtained from Aconitum napellus, used as a poison and medicinally.

Synonyms

  • (herb): wolfsbane,
...
« Zurück zum Glossar-Index